Bukkuram Print informations
Artikelnummer 9911206041
Drink from: 2019
Drink to: 2032
Residual sugar MMMMM
Drink temperature 13°
Alcohol Content 14,5%
Acidity 6,5 g/l
Sweetness 195 g/l
Manufacturer Marco de Bartoli, Contrada Fornara Samperi 292, 91025 Marsala-Sicily / Italy
Allergene enthält Schwefel
Verkostungsnotiz von vom 20.07.2018, Copyright Christoph Raffelt und Vinaturel:

Informationen zum Wein

Dies ist der Klassiker unter den Passitos von Pantelleria. Stimmen die Temperaturen, so entsteht  ein großer Süßwein aus den Zibibbo-Trauben. Sie stammen aus der Contrada Bukkuram aus dem Südwesten der Vulkaninsel. Die Reben wachsen in Albarello-Erziehung auf vulkanischen Terrassensteillagen und sind 35 bis 50 Jahre alt. 50 % werden Mitte August gelesen und für vier Wochen auf Matten ausgebreitet, um sie trocknen zu lassen, die anderen 50 % werden Anfang September gelesen und zusammen mit den angetrockneten Trauben bis zu drei Monate vergoren, bis Süße und Säure sich in Harmonie befinden. Dann wird der Passito für 42 Monate in Barriques und noch einmal sechs Monate im Edelstahl vergoren. Die Säure liegt bei 6,5 Gramm, die Süße bei 194,7 Gramm, der Schwefel bei 99 mg/l.

 

Farbe

tiefes Gold mit bernsteinfarbenen Reflexen

 

Nase

Alles an diesem großen Passito ist betörend und komplex. Der Duft eines lauwarmen Früchtebrots mit getrockneten Aprikosen, Datteln und Orangen verbindet sich mit Orangen-Schokoladen-Likör, Orangenzesten, Espresso, Kardamom und Nougat. Dabei duftet der Wein keineswegs überladen, sondern frisch, und alles hat seinen Platz.

 

Gaumen

Es wundert nicht, dass der süße und gleichzeitig herbe Geschmack die gesamte Mundhöhle seidig auskleidet. Es ist fast wie bei einem Kaffee-Gedeck im libanesischen Restaurant des Vertrauens. Mokka gehört dazu, leicht gewürzt mit Kardamom, dazu eine Auswahl an Nüssen und Trockenfrüchten, Orangen kann man da finden und kandierten Ingwer. All das findet sich zusammengenommen in einem Wein, durch den sich eine perfekte Säure zieht. Das macht schon großen Spaß, zumal auch hier der stetige salzige Wind des Mittelmeers durch die Steilhänge gezogen war und einen jodig salzigen Beigeschmack hinterlassen hat, der für zusätzlichen Trinkfluss sorgt. Ein Meditationswein, keine Frage.
 


Speiseempfehlungen von Christoph Raffelt:


 
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