Meerspinne im Mandelgarten Riesling Grosses Gewächs Print informations
Artikelnummer 9912015069
Residual sugar M
Drink temperature 12°
Alcohol Content 12,5%
Acidity 7,8 g/l
Sweetness 2 g/l
Manufacturer Weingut A. Christmann, Peter-Koch-Str. 43, 67435 Gimmeldingen/Pfalz / Germany, Bio-Zertifikat: DE-ÖKO-003
Allergene enthält Schwefel
Verkostungsnotiz von vom 11.10.2017, Copyright Christoph Raffelt und Vinaturel:

Information zum Wein:

Die Meerspinne wurde aus dem Gimmeldinger Mandelgarten extrahiert. Der Name ist der eines alten Gewanns, das bessere Weine hervorbringt als der übrige Mandelgarten, weshalb die Meerspinne als Großes Gewächs deklariert wird und der übrige Mandelgarten als Erste Lage. Die Meerspinne verfügt über einen Mergel-Oberboden auf Kalkunterboden. Der Riesling wurde im November botrytisfrei gelesen. Er stand bis zu sechs Stunden auf der Maische, wurde spontanvergoren und wie alle Christmann’schen GGs bis auf rund 2 Gramm Restzucker heruntergegoren und im großen Doppelstückfass und im Edelstahl ausgebaut.

 

Farbe:

platingelb

 

Nase:

Der Wein aus dem besten Teilstück des Gimmeldinger Mandelgartens ist das Puristischste und Kühlste aus dem Portfolio der Christmanns. Das wird schon in der Nase offensichtlich, wo die Meerspinne mit feinen Apfel- und Birnennoten, mit Jod, Kräutern, etwas Erde und Nussnoten brilliert. Die Meerspinne wirkt schon hier straff und absolut präzise.

 

Mund:

Genau diese Präzision offenbart sich in ihrer ganzen Klarheit am Gaumen. Der Riesling packt zu, man denkt hier erst einmal gar nicht unbedingt an 2015 Pfalz, wohl aber an den Boden, auf dem der Riesling steht. Kalk drückt dem Wein seinen Stempel auf. Die Frucht ist hell und auf den Punkt reif, der Wein vibriert vor Spannung, die Nussigkeit wird auch hier wieder prägnant und das Jodige wird zur Austernschale. Das Große Gewächs ist ganz trocken und straff, fein und lebendig und dabei schon jetzt ungemein köstlich, auch wenn die Meerspinne natürlich ganz am Anfang ihrer Entwicklung steht.



Speiseempfehlungen von Christoph Raffelt:


 
Parse Time: 0.789s