Moric

Hidden Treasures Nr.2 Somlo, Kis Tamas

Furmint, 2019, 750ml, Hárslevelü, Welschriesling

 
Hidden Treasures Nr.2 Somlo, Kis Tamas Print informations
Artikelnummer 9870010011
Residual sugar M
Drink temperature 12°
Alcohol Content 12,0%
Manufacturer Weingut Moric, Kirchengasse 3, A-7051 Großhöflein / Austria
Allergene enthält Schwefel
Verkostungsnotiz von vom 13.04.2022, Copyright Christoph Raffelt und Vinaturel:

Informationen zum Wein:

Im Hidden Treasures/A Moric Project fördert Roland Velich die Regionen, d. h. Weine und Winzer aus noch viel zu unbekannten Gebieten Ungarns. In diesem Fall geht es um Nagy-Somló. Somló (ausgesprochen: Schomlau) ist ein 832 Hektar großes Weinbaugebiet im Komitat Veszprém im Nordwesten Ungarns. Der Großteil der Reben wird auf vier erloschenen Vulkanen angebaut:

Nagy-Somló, Kis-Somló, Sàg und Herczeg. Die Somlóer Weine sind ausschließlich Weißweine aus den Rebsorten Hárslevelű, Furmint, Juhfark, Welschriesling und Traminer. In diese Gegend hat es vor rund zehn Jahren Tamás Kis verschlagen. Tamás ist einer der jüngsten Winzer auf dem Hügel und einer der erfolgreichsten Somló-Newcomer in Ungarns Weinjahr 2012. Im Jahr 2015 wurde Tamas zum ersten Somlóer Mitglied der ungarischen Junibor-Bewegung gewählt, einer Vereinigung, die junge Winzertalente des Landes zusammenführt.

 

Der Wein ist eine Cuvée aus 45 % Hárslevelű aus dem südlichen Teil des Kegels sowie aus 45 % Furmint aus dem südlichen und westlichen Teil des Hügels, abgerundet mit 10 % Welschriesling aus einem alten Weinberg von der Nordseite. Der Boden besteht aus Basaltgestein, gemischt mit Sand, Lehm und etwas Kreide. Im Keller wird spontan vergoren, teilweise im Edelstahl und teilweise in ungarischer Eiche.

 

Farbe:

helles Goldgelb

 

Nase:

Der Nagy-Somlói duftet ausgesprochen eigenständig. Hier mischen sich olfaktorisch Kraft, Körper und Dichte, aber auch eine Menge an Frische. Der Hidden Treasure No. 2 – Somlo duftet nach Lindenblüten, Fenchel und Fenchelgrün, Anispollen und frisch aufgegossenem weißen Tee in Kombination mit Apfel und Apfelschalen, etwas Zitrus und Grapefruitschalen, Trockenkräutern und Stein.

 

Gaumen:

Am Gaumen wirkt der Wein weit weniger wuchtig als im Duft, obwohl hier viel Kraft vorhanden ist. Die Cuvée ist auch hier sehr selbstständig, saftig und säurebetont, kräuterduftig und steinig mit einer lebendigen Mineralik und viel Salz. Der Wein zeigt sich als ätherisch und tonisch, als dicht verwoben und doch transparent. Eine echte Überraschung.



Speiseempfehlungen von Christoph Raffelt:

  • Fenchel mit Bergamotte, Hanf, Salzfeigen und Liebstöckel wie im Steirereck
  • Doradenfilets mit Orangen-Beurre Blanc, gegrilltem Fenchel und Oliven
    (Fisch)
  • Siu Yuk-Schweinebauch mit Fenchelgemüse und Vermicelli

 
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