Bonnet-Ponson , Champagne

Seconde Nature SN19, Chamery Premier Cru, Brut Nature

Champagner, 750ml, Pinot Noir/Spätburgunder, Chardonnay

 
Seconde Nature SN19, Chamery Premier Cru, Brut Nature Print informations
Artikelnummer 9920380032
Residual sugar M
Drink temperature 11°
Alcohol Content 12,0%
Sweetness 0 g/l
Manufacturer Champagne Bonnet-Ponson, 9 chemin du peuplier, 51500 Chamery / France, Bio-Zertifikat: FR-BIO-01
Allergene enthält Schwefel
Verkostungsnotiz von vom 12.03.2022, Copyright Christoph Raffelt und Vinaturel:

Information zum Wein

Der Seconde Nature ist ein Champagner aus 45 % Pinot Noir, 40 % Chardonnay und 15 % Meunier. Die Frucht stammt aus den Chamery-Einzellagen „les Vigneules“, „les Spectres“ und „les Caquerets“ mit einer Süd-Ost-Ausrichtung der Hänge. Der Oberboden besteht aus kalkhaltigem Lehm, der mit Kalksteinkieseln durchsetzt ist, der Unterboden aus Sanden und fossilen Muscheln. Der Grundwein aus der Cœur de Cuvée wurde spontan vergoren und über neun Monate in vier Jahre alten 228- und 400-Liter-Fässern ausgebaut. Es fand ein biologischer Säureabbau statt. Der Wein wurde nicht geschwefelt, sondern als Brut Nature degorgiert. Diese Flasche wurde 05/2020 gefüllt und 01/2022 degorgiert.

 

Farbe

Strohgelb mit feiner Perlage

 

Nase

Der Seconde Nature ist ein offener, feinwürziger und kalkig wirkender Champagner, der Noten von confierten Zitronen, etwas hellem Steinobst und einigen roten Beeren mit weißen Blüten, Tabak und Kalk verbindet. Abgerundet werden diese Eindrücke von einem ganz leicht mit Butter und Honig bestrichenen warmen Toast und einem Hauch Karamell.

 

Gaumen

Am Gaumen ist der Champagner präzise und frisch, zugleich wieder auf eine sehr feine Art würzig mit einem Hauch von Oxydation. Er steckt voller Energie und lebendiger Mineralität. Hier finden sich wieder Zitrusnoten, etwas Tabak und süße Gewürze. Trotz der Trockenheit des Seconde Nature – es wurde ja auf Dosage verzichtet – bietet der Champagner eine elegante und geschmeidige Extraktsüße und wie schon im Duft eine ganz leicht wahrnehmbare Note von Karamell. Im Finale zeigen sich neben der zitrischen Frucht auch hier rote Beeren und Kräuter, während der mineralische Eindruck am Gaumen immer deutlicher wird und zudem eine leichte Salzigkeit zutage tritt. Das ist auch in 2019 wieder einer Meister seiner Klasse.



Speiseempfehlungen von Christoph Raffelt:

  • Leicht angebratener Lachs mit einem Pinienkern- und Kapern-Salsa
    (Fisch)
  • Feuilleté au jambon façon Maison Verot – Emmentaler-Schinken-Blätterteig-Tarte
  • Krabben-Kroketten mit bitteren Blattsalaten

 
Parse Time: 0.956s