Clos Troteligotte , Cahors

K-nom AOC

Malbec, 2020, 750ml, Merlot

 
K-nom AOC Print informations
Artikelnummer 9910236015
Residual sugar M
Drink temperature 16°
Alcohol Content 13,5%
Manufacturer Clos Troteligotte, Le Cap Blanc, 46090 Villesèque / France
Allergene enthält Schwefel
Verkostungsnotiz von vom 01.03.2022, Copyright Sebastian Bordthäuser und Vinaturel:

Clos Troteligotte von Emmanuel Rybinski ist eine 19 Hektar große, geschlossene Domäne, die auf den hochgelegenen Terroirs der Appellation Cahors liegt. Die eigenen Rebanlagen befinden sich inmitten eines Waldes zwischen dem Lot-Tal und den Causses, dem Kalkstein-Plateau von Quercy Blanc. Rybinski ist der festen Überzeugung, dass die Qualität der Weine unmittelbar mit der Arbeit in den Weinbergen sowie in der Güte der Böden verwurzelt ist. Um das größtmögliche Gleichgewicht zwischen Reben und Böden zu fördern, bewirtschaftet Rybinski seine Weingärten nach den Grundlagen der Biodynamie.

 

Seit dem Jahr 1987 praktiziert Clos Troteligotte eine bäuerliche Landwirtschaft, die den Weinbau als Teil einer gesunden Kreislaufwirtschaft betrachtet. Die Erfahrungen und Beobachtungen des natürlichen Zusammenspiels von Reben, Terroir und Klima mündeten 2014 in biologischer und 2017 in biodynamischer Zertifizierung nach Demeter Richtlinien. Die Rotweine stehen auf dem eisenhaltigen Ton-Kalk-Terroir des Plateaus von Cahors, während die Weißen außerhalb des Clos auf externen 12 Hektar auf den Quercy blanc Kalk-Terroirs wachsen. Die Weine der Domaine werden unter der AOC Cahors sowie als Vin de France vermarktet.

 

Der K-Nom ist eine Cuvée aus 85% Malbec und 15% Merlot. Die Trauben sind eine Selektion von Kleinst-Parzellen mit einem Ertrag von nur 50 Hektolitern von wohlgemerkt 2,5 Hektar. Spontan vergoren wird der Most nach kurzer Mazerations-Zeit traditionell im großen Beton ausgebaut.

 

Farbe:

Rubinrot mit violetten Reflexen und schwarzem Kern.

 

Nase:

Dunkelfruchtig zeigt sich der 2020 K-Nom von Clos Troteligotte in der Nase und erinnert an Brombeeren, Maulbeeren, Heidelbeeren und Zwetschgenmus. Über den Fruchtnoten schweben florale Noten nach Stockrosen und Malven während die Herznote durch milde Gewürze und ein Blatt hellen Tabaks skizziert wird.

 

Mund:

Die Musik spielt hier eindeutig am Gaumen: frischfruchtig baut er schnell rasantes Tempo im Antrunk auf. Die dunklen Fruchtkaskaden werden befeuert von der lebendig-animierenden  Säure und der speziellen Haptik eines nur gering geschwefelten Weines. Die Gerbstoff haben die beliebte chewyness, so dass man meint, man könne den Wein kauen. Der perfekte Schluck für den Feierabend von Montag bis Freitag.



Speiseempfehlungen von Sebastian Bordthäuser:


 
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