Mâcon-Vinzelles Print informations
Artikelnummer 9950217079
Residual sugar M
Drink temperature 11°
Alcohol Content 13,5%
Manufacturer Bret Brothers/La Soufrandière, 125 rue Aux Bourgeois, 71680 Vinzelles / France, Bio-Zertifikat: FR-BIO-01
Allergene enthält Schwefel
Verkostungsnotiz von vom 26.01.2022, Copyright Sebastian Bordthäuser und Vinaturel:

Seit Jean-Guillaume und Jean-Philippe Bret im Jahr 2000 die 1947 von ihrem Großvater väterlicherseits gegründete Domaine übernommen haben, geht es mit dem Weingut kontinuierlich bergauf, was die Vielzahl an Lobeshymnen der internationalen Weinfachpresse eindrucksvoll bestätigt. Die Gebrüder Bret haben direkt auf biologische und biodynamische Bewirtschaftung umgesattelt, seit 2006 sind sie komplett bio-zertifiziert und konnten fünf weitere Hektar Weinberge in verschiedenen Lagen übernehmen, die alle bereits bio-zertifiziert waren.

 

Der Mâcon-Vinzelles Le Clos de Grand Pere stammt aus der nur 1,1 Hektar großen Lage westlich von Vinzelles von 35 bis 110 Jahre alten Chardonnay-Stöcken. Gepflanzt mit einer Stockdichte von 8000/ha auf Lehm- und Kalk haltigen Böden stehen sie in reiner Ost-Ausrichtung am unteren Teil des Hanges auf 200 Metern Seehöhe. Die Trauben wurden von Hand gelesen und spontan zu 90% in Tanks und zu 10% im gebrauchten Holz vergoren, bevor sie nach durchlaufenem biologischem Säureabbau ungeschönt und ungefiltert mit 45mg SO2 Zugabe gefüllt wurden.

 

Farbe:

Helles Gelb mit leuchtenden Reflexen und grünem Schimmer.

 

Nase:

Der 2020 Mâcon-Vinzelles „Le Clos de Grand Pere“ von der Domaine de la Soufrandière hat in der Nase einen vitalen, belebenden Auftritt. Seine unmittelbare Ansprache oszilliert zwischen reifer gelber Frucht und distinktiv grün vegetabilen Aromen. Reife Mirabellen sowie kleine, gelbe pummelige Birnen mischen sich mit Gartenkräutern nach Kerbel, Pimpernelle und etwas Verveine. Darüber schwebt eine sublime Nase nach Popcorn und verhaltener Reduktion, die an nassen Feuerstein erinnert.

 

Mund:

Mit super saftigem Antrunk, guter Spannung und persistenter Vibration zeigt er sich auch am Gaumen unmittelbar zugänglich mit jovialem Naturell. Entgegenkommend ohne plumpe Vertrautheit vorzugaukeln ist die ausladende Frucht der Wegbereiter für seinen einnehmenden und mundfüllenden Auftritt. Mit cremigem Schmelz ist alles am rechten Fleck, darunter pulsiert der Bass alter Reben, die ihm seinen reichhaltigen Extrakt verleihen. Die Säure ist fein eingebunden und verbindet all dies zu einer geschlossenen Erscheinung. Puristisch klar mit persistentem Finish.



Speiseempfehlungen von Sebastian Bordthäuser:

  • Gurkensalat mit Koriander, frischer Minze und Sesam Dressing
  • Pasta mit Krebsfleisch, Chili und jungem, confiertem Knoblauch
  • Knusprige Hühner-Oberkeulen aus dem Ofen mariniert mit Zitrone, Thymian, Schalotten und Taggiasca Oliven

 
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