Hefeabzug, Grüner Veltliner trocken Print informations
Artikelnummer 9870008177
Drink from: 2021
Drink to: 2024
Residual sugar M
Drink temperature 12°
Alcohol Content 11,0%
Acidity 5,8 g/l
Sweetness 1 g/l
Manufacturer Nikolaihof Wachau, Nikolaigasse 3, 3512 Mautern / Austria, Bio-Zertifikat: AT-BIO-301
Allergene enthält Schwefel
Verkostungsnotiz von vom 23.08.2021, Copyright Sebastian Bordthäuser und Vinaturel:

Der Nikolaihof ist der älteste Winzerbetrieb Österreichs, dessen Geschichte bis 63. n. Chr zurück reicht. Nach der Säkularisierung Ende des 19. Jahrhunderts ging der Betrieb in Besitz der Familie Saahs über, 2005 übernahm Nikolaus Saahs die Betriebsleitung. Seit 1971 arbeitet der Nikolaihof nach biodynamischen Grundlagen, was in der Demeter-Zertifizierung mündete. Seitdem heisst es Brennnesseljauche, Baldriantropfen, Schachtelhalmtee und eigens angesetzte Präparate statt Herbizid, Pestizid oder Fungizid.

Gewachsen auf Lehm, Löss und Paragneiss reifte der 2020 Hefeabzug Grüner Veltliner sechs Monate im großen Holzfass auf der Feinhefe, bevor er mit 1 Gramm Restzucker und 5,8 Gramm Säure nach einem halben Jahr im April 2021 gefüllt wurde.

 

Farbe:

Helles Gelb mit grünen Reflexen.

 

Nase:

Der 2020 Grüner Veltliner Hefeabzug vom Weingut Nikolaihof balanciert die zarten Hefenoten der sechsmonatigen Fasslagerung mit glockenklarer Frucht nach reifem Kernobst. Äpfel und grüne harte Birnen werden unterlegt von Kräuternoten nach Salbei und Pimpernelle. Ungeschminkt avisiert die Nase freudvolles und sortentypisches Veltliner-Vergnügen mit unkompliziertem Naturell ohne darüber Seriosität einzubüssen.

 

Mund:

Im Antrunk ist er zunächst gesteuert über die Hefe, die ihm seine cremige Haptik und seine besondere Textur verleiht. Dann zeigt sich die Frucht, reduziert aufs Wesentliche ohne ausufernd saftiger Ornat. Kernig mit gutem Extrakt und agiler Säure verbindet er Schmelz mit feiner Persistenz am Gaumen. Von der Frucht hat er nur die Aromatik der Schalen, all dies wird von salinen Noten im Finish begleitet.



Speiseempfehlungen von Sebastian Bordthäuser:


 
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