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Jahrgang
Volumen in ml
2005  /  750 ml
Farbe:
Intensives Goldgelb mit zarten kupferfarbenen Reflexen.

Nase:

In der Nase vermittelt der 2005er Pinot Gris Clos Windsbuhl Vendanges Tardives eine intensive Süße. Er duftet nach Honig, karamellisierten Mandeln, getrockneten Datteln und Orangenkonfitüre.

Gaumen:

Am Gaumen wirkt der 2005er Pinot Gris Clos Windsbuhl Vendanges Tardives opulent und süß. Dieser fantastische Süßwein ist mit einer intensiven Mineralität ausgestattet; er befindet sich am Anfang seiner Entwicklung und birgt noch viele Jahre Reifepotential in sich.

Clos Windsbuhl liegt auf einem kleinen, 16 Morgen großen Bergrücken, nach Süd-, Südost gerichtet, mit einem besonderen Mikroklima, das durch den mageren Kalkboden verstärkt wird. In 2005 erreichten die Trauben eine perfekte Reife und Säurebalance und kurz vor der Weinlese wurden sie von der Edelfäule in kleine, reichhaltige, süße Beeren verwandelt. Die Nase zeigt schon jetzt das ganze aromatische Potential des Weines: eine Kombination von Honig, Aprikose, Wachs und die klassischenm Windsbuhl Mineralien. Der Gaumen ist jetzt (2007) noch verschlossen und weigert sich, die enorme Süße zu zeigen (Restsüße: 92 g/l). Der harmonische Vendage Tardive wird sich in naher Zukunft noch weiter entwickeln und geht in Richtung der großen 2002 oder 1994. Ein Wein mit einem außerordentlichen Lagerpotential.

Verkostet im Dezember 2012

Author Christina Hilker
Kurzvita Christina Hilker:

Nach ihrer Ausbildung im Hotel Bareiss in Baiersbronn war Christina Hilker Chef-Sommelière im Stuttgarter Zwei-Sterne-Restaurant Speisemeisterei. Sie hat 2003 die Trophée Ruinart als beste Sommelière Deutschlands gewonnen und wurde 2005 vom Gault Millau als „Sommelière des Jahres“ ausgezeichnet. Heute ist sie für den süddeutschen Raum der Agentur Sommelier Consult verantwortlich.

  • (Wildgeflügel, Wachtel, Obst & Nüsse, Nüsse (Schalenobst))
  • (Käse)
  • (Dessert, Soufflé, Auflauf)
Author Christina Hilker
Kurzvita Christina Hilker:

Nach ihrer Ausbildung im Hotel Bareiss in Baiersbronn war Christina Hilker Chef-Sommelière im Stuttgarter Zwei-Sterne-Restaurant Speisemeisterei. Sie hat 2003 die Trophée Ruinart als beste Sommelière Deutschlands gewonnen und wurde 2005 vom Gault Millau als „Sommelière des Jahres“ ausgezeichnet. Heute ist sie für den süddeutschen Raum der Agentur Sommelier Consult verantwortlich.

Zind-Humbrecht

Die Domaine Zind-Humbrecht ist unter diesem Namen im Jahr 1959 anlässlich der Hochzeit von Léonard Humbrecht mit Geneviève Zind und aus der Vereinigung der beiden Weingüter Humbrecht in Gueberschwihr und Zind in Wintzenheim entstanden. Die Familie Humbrecht hat bereits zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648) Wein erzeugt. Die Domaine Zind-Humbrecht, die Anfang der 1960er Jahre noch weniger als fünf Hektar umfasste, wuchs bis Mitte der 1990er Jahre auf vierzig Hektar an. Dazu gehören Parzellen in Grand-Cru-Lagen wie Rangen (Thann) oder Brand (Turckheim). 1989 übernahm Olivier das Weingut. Der erste Master of Wine in der Familie hat das Weingut 1999 auf biodynamische Bewirtschaftung umgestellt und ist außerdem Vorsitzender von Biodyvin. Die Weine werden heute allesamt in großen Fässern mit langem Hefelager erzeugt. Botrytis kommt in den trockenen Weinen nicht vor.

Weitere Weine des Weinguts