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Neu im Sortiment: Victoria Ordóñez (Andalusien)


Neu im Sortiment: Victoria Ordóñez (Andalusien)

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Neu im Sortiment: Victoria Ordóñez, Andalusien
Weingeschichte zum Anfassen! Für Neugierige, für (Wieder-)Entdecker, für Vinophile, die abseits wohlbekannter und ausgetretener Pfade wandeln wollen – hier ruft der Berg. Um ganz genau zu sein, die Höhenzüge der vergleichsweise jungen Denominación de Origen „Sierras de Málaga“. Hier, in den Montes de Málaga und der Alta Axarquía , inmitten des Naturparks Sierra de Tejeda – benannt nach den tejos , den Eiben, von denen die älteste in diesem Gebiet über 2000 Jahre alt ist – schreibt Victoria Ordóñez, Schwester des „Málaga-Magiers“ Jorge Ordóñez, ein Kapitel Weingeschichte neu, wiederbelebt eine Tradition, die an den steilen Hängen der Sierra begraben schien. Mit ihrer 2015 gegründeten garage winery, der einzigen Bodega in Málaga Stadt, hat sie sich aufgemacht, die ehemals berühmteste aller Rebsorten dieser klassischen Weinbauregion, den mittlerweile quasi ausgestorbene Pedro Ximénez, „auszugraben“ und wieder zurückzuholen.
„Wir kommen nun zum berühmten, aus Málaga stammenden Wein, dem sogenannten Pedro Ximen: ein Malagueño durch und durch, da nur in dieser Stadt und dem umgebenden Gebiet der berühmte Rebstock gleichen Namens wächst und gedeiht. Wahrhaftig ein Wein, der […] den Ruhm und die Reputation, der hervorragendste und feurigste unserer Halbinsel zu sein, errungen hat. Genau so wird er begehrt, und genau so nach Frankreich, Deutschland, Niederlande, Holland, England und in andere nordische Provinzen, nach ganz Europa, nach Amerika, nach Russland, etc. geliefert.“
So schreibt Cecilio García de La Leña ein Pseudonym des seinerzeit berühmten Historikers, Archäologen, Geografen, Agronomen und Önologen, Cristóbal Medina Conde y Herrera, 1792 über den „PX“, der in seinen regionalhistorischen und önologischen Schriften eine zentrale Rolle spielt. Tatsächlich ist der Ruhm dieser Traube auch anderweitig verbürgt. So findet sich in einer der berühmtesten Reisebeschreibungen jener Zeit, Reverend Joseph Townsends „A journey through Spain in the years 1786 and 1787“, die erste Beschreibung eines mountain wines von den berühmten Montes de Málaga, der in England als mountain gehandelt wurde. Ein (ungespriteter) Weißwein aus entrappten Trauben, den er bei einem in Málaga ansässigen Herrn Murphy mit Genuss probieren konnte: „light and pleasant […], equal in quality to the best sherry. I have tasted the produce […] and think it already superior to the sherry, commonly to be met with, and have no doubt that he will improve it every year, till he has brought it to be equal to the best.”
Von den einstmals über 120.000 Hektar Rebfläche, die sich von der Küste Málagas bis zu den steilsten Hängen in luftigen Höhen zogen, sind heute kaum über 2500 Hektar vorhanden. Hier hat sich Victoria Ordónez umgesehen, hat in Lagen vom 800 bis 1000 Metern Höhe an Hängen von 46 bis zu 76 %(!) Neigung, einige zum Teil winzige Parzellen mit ähnlich winzigen Erträgen zurückerobert. Es sind vornehmlich karge Glimmerschieferböden mit Anteilen von Grauwacke, Quarz, Sandsteineinsprengseln und magmatischen Intrusionen, auf denen  zwischen 30 bis knapp 115 Jahre alte Reben wurzeln. In diesen Höhen (und bei diesem Gefälle) geschieht alles in Handarbeit, die gelesenen Trauben werden per Maultier transportiert – alles wie gehabt! 
 
Probierpaket Victoria Ordóñez:
In der knapp 600 qm großen Bodega produziert Victoria Ordónez momentan drei Weine:

„La Ola del Melillero“ – eine Cuvée aus 70 % Pedro Ximénez und 30 % Moscatel, die nach der Bugwelle, mit der ein Schnellboot (die „Millenium Dos“) auf der Fährroute Málaga-Melilla immer freitags um 21 Uhr bzw. sonntags um 19:30 Uhr die Strände von Sacaba, La Misericordia, Huelin und La Malagueta kurzfristig unter Wasser setzt, benannt ist. 40 % der Trauben werden in französischen Eichenfässern ausgebaut, der Rest im Stahltank, der Wein liegt acht Monate auf der Hefe.
 
„Monticara“ – ein sortenreiner Moscatel, nach einer Erhebung in 800 Metern Höhe im Schatten der „Elefantenrücken“ der Alta Axarqía benannt, stammt von zwei Parzellen (0,64 und 1,04 Hektar) des alten, auf 800 Metern Höhe gelegenen Weinbergs „Fuente Blas“. Neunmonatiger Ausbau in neuen französischen Eichenfässern, danach vier weitere Monate auf der Flasche.
 
„Voladeros“ – der mountain wine aus 100 % Pedro Ximénez, benannt nach der volkstümlichen Bezeichnung („volaeros“) für die Felsschluchten schroffen Abhänge der „Montes de Málaga“, stammt von Parzellen den auf etwas über 1000 Metern Höhe gelegenen Weingärten „Santo Pitar“ und „Lagar de Rovira“, die 1970 bzw. 1902 angelegt wurden. Der Ausbau erfolgt für neun Monate in Fässern aus französischer Eiche, danach reift der Wein weitere vier Monate auf der Flasche.
Damit Sie sich selbst ein Bild von den Weinen von Victoria Ordóñez machen können, haben wir Ihnen hier ein Probierpaket geschnürt:
 
  • La Ola del Melillero, Pedro Ximénez, 2016, 750ml, Muskateller
  • Monticara, Muskateller, 2016, 750ml
  • Voladeros, Pedro Ximénez, 2016, 750ml
                           
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                                   (28,88€/Liter)