Manincor , Südtirol

Tannenberg

Sauvignon Blanc, 2011, 750ml

€ 18,50
Preis/Liter: € 24,67 (inkl. 19 % MwSt)
 
Tannenberg Artikelblatt drucken
Artikelnummer 9951041017
Trinkreife von 2012
Trinkreife bis 2019
Süße M
Trinktemperatur 11°
Alkoholgehalt 13,0%
Glas zum Wein Chablis, Chard...
Die Angaben zur Trinkreife sind Vorhersagen die auf Daten der Weingüter und unseren Verkostungen beruhen. Hierfür wird keine Garantie übernommen.
Der Index zur Trockenheit, bzw. zur Süße des Weines berücksichtigt die gesamte Struktur des Weines und kombiniert dabei Restzucker, Säuregehalt und Alkoholgehalt. Es geht hierbei nicht um Laboranalysen, sondern um das subjektive Empfinden von Süsse auf dem Gaumen. Die Daten stammen von den Weingütern selbst und werden bei unseren Verkostungen geprüft.
 
1Trocken
11Rein technisch gesehen nicht völlig trocken aber keine Süße auf dem Gaumen, eventuell etwas runderer Abgang
111Mittlere Süße, insbesondere bei jungen Weinen. Teilweise reduziert sich die Süße mit dem Reifeprozess
1111Süßlicher Wein
11111Hohe Süße wie bei einem Vendages Tardive, jedoch ohne die durch die Edelfäule* verursachte Reichhaltigkeit
VTDie Vendages Tradives (Elsässer Spätlese), unterliegen strenger staatlicher Kontrolle. Bei den überreif geernteten Trauben muss das alkoholische Potential mindestens 15,3% betragen (118 Oechsle). Ein Zuckerzusatz (Chaptalisation) ist nicht erlaubt.
Zum Charakter der Grand Cru Rebsorten kommt hier der Zuckergehalt und die Konzentration durch die Edelfäule.
SGNBei der Sélection de Grains Nobles (Elsässer Trockenbeerenauslese), werden ausschließlich von Edelfäule befallene Trauben verwendet.
Das alkoholischen Potential muss mindestens 18,20% (134,8 Oechsle) betragen. Im Vergleich zu den Vendages Tardives sind die Weine noch wuchtiger und konzentrierter. Diese Meisterwerke der Winzerkunst bieten ein lang anhaltendes Geschmackserlebniss.

 
* Edelfäule (Botrytris cinerea) auch als Grauschimmel oder Edelfäulpilz bezeichnet ist ein Pilz der reife Weintrauben bei feuchtem und gleichzeitig warmen Herbstwetter befallen kann. Der Schimmelpilz perforiert die Schalen der Trauben und fördert damit die Verdunstung was zu einer Konzentration der Aromen des Weines führt. Außerdem verbraucht er wesentlich mehr Säure als Zucker und fördert dadurch die Süße des Mostes (bis zu 45% Zuckergehalt).
Parker Punkte steht für die Kritikerbewertungen von Robert Pakers Wine Advokate und eRobertParker.com. Das Copyright verbeibt bei The WineAdvocate, Inc.
Winespectator steht für die Kritiker Bewertungen von Bruce Sandersons WineSpectator. Das Copright verbleibt bei WineSpectator Online.
Alle Preise sind rein Netto, ab Lager Berg/Starnberg zggl. Fracht, Verpackung und 19% Mwst.
Verkostungsnotiz von vom 24.07.2012, Copyright Christina Hilker und Vinaturel:
Dieses Wein hieß bis zum Jahrgang 2010 noch Sauvignon Lieben Aich und stammt aus dem unteren Teil des Lieben Aich Weinberges. Wegen der häufigen Verwechslungen mit dem Lieben Aich wurde der Wein nun auf Tannenberg umbenannt.
 

Farbe:

Helles, funkelndes Goldgelb.
 

Nase:

Der 2011er Sauvignon Blanc Tannenberg duftet intensiv nach reifen, exotischen Früchten, wie Mango, Passionsfrucht, Litschi und Stachelbeere. Begleitet wird das Ganze von einer eindringlichen Mineralität, die an nassen Stein erinnert. Der feingliedrige gut integrierte Holzeinsatz macht sich durch das Aroma von gerösteten Mandeln, Butterscotch und Trockengebäck bemerkbar begleitet von anregenden Blütenaromen.
 

Gaumen:

Am Gaumen zeigt sich der 2011er Sauvignon Blanc Tannenberg ganz von seiner mineralischen Seite, angenehm trocken verspürt man die steinigen Aromen der Nase geschmacksintensiv auf der Zunge. Durch den salzig, mineralisch anmutenden Charakter und seine cremige Struktur ist er der perfekte Begleiter zu Fisch und Krustentieren.
 
Empfehlung:
Zum jetzigen Zeitpunkt, sollte man ihn wenn möglich dekantieren und nicht zu kalt aus einem Burgunderglas genießen.


Speiseempfehlungen von Christina Hilker:


 
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