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Amarone della Valpolicella Classico DOC Vigneti di Ravazzol Riserva Artikelblatt drucken
Artikelnummer 9911021011
Trinkreife von 2012
Trinkreife bis 2022
Süße M
Trinktemperatur 18°
Alkoholgehalt 16,0%
Die Angaben zur Trinkreife sind Vorhersagen die auf Daten der Weingüter und unseren Verkostungen beruhen. Hierfür wird keine Garantie übernommen.
Der Index zur Trockenheit, bzw. zur Süße des Weines berücksichtigt die gesamte Struktur des Weines und kombiniert dabei Restzucker, Säuregehalt und Alkoholgehalt. Es geht hierbei nicht um Laboranalysen, sondern um das subjektive Empfinden von Süsse auf dem Gaumen. Die Daten stammen von den Weingütern selbst und werden bei unseren Verkostungen geprüft.
 
1Trocken
11Rein technisch gesehen nicht völlig trocken aber keine Süße auf dem Gaumen, eventuell etwas runderer Abgang
111Mittlere Süße, insbesondere bei jungen Weinen. Teilweise reduziert sich die Süße mit dem Reifeprozess
1111Süßlicher Wein
11111Hohe Süße wie bei einem Vendages Tardive, jedoch ohne die durch die Edelfäule* verursachte Reichhaltigkeit
VTDie Vendages Tradives (Elsässer Spätlese), unterliegen strenger staatlicher Kontrolle. Bei den überreif geernteten Trauben muss das alkoholische Potential mindestens 15,3% betragen (118 Oechsle). Ein Zuckerzusatz (Chaptalisation) ist nicht erlaubt.
Zum Charakter der Grand Cru Rebsorten kommt hier der Zuckergehalt und die Konzentration durch die Edelfäule.
SGNBei der Sélection de Grains Nobles (Elsässer Trockenbeerenauslese), werden ausschließlich von Edelfäule befallene Trauben verwendet.
Das alkoholischen Potential muss mindestens 18,20% (134,8 Oechsle) betragen. Im Vergleich zu den Vendages Tardives sind die Weine noch wuchtiger und konzentrierter. Diese Meisterwerke der Winzerkunst bieten ein lang anhaltendes Geschmackserlebniss.

 
* Edelfäule (Botrytris cinerea) auch als Grauschimmel oder Edelfäulpilz bezeichnet ist ein Pilz der reife Weintrauben bei feuchtem und gleichzeitig warmen Herbstwetter befallen kann. Der Schimmelpilz perforiert die Schalen der Trauben und fördert damit die Verdunstung was zu einer Konzentration der Aromen des Weines führt. Außerdem verbraucht er wesentlich mehr Säure als Zucker und fördert dadurch die Süße des Mostes (bis zu 45% Zuckergehalt).
Parker Punkte steht für die Kritikerbewertungen von Robert Pakers Wine Advokate und eRobertParker.com. Das Copyright verbeibt bei The WineAdvocate, Inc.
Winespectator steht für die Kritiker Bewertungen von Bruce Sandersons WineSpectator. Das Copright verbleibt bei WineSpectator Online.
Alle Preise sind rein Netto, ab Lager Berg/Starnberg zggl. Fracht, Verpackung und 19% Mwst.
Verkostungsnotiz von vom 27.09.2011, Copyright Christina Hilker und Vinaturel:
Farbe:
Tiefdunkles Kirschrot, fast schwarz im Kern mit violetten Reflexen zum Rand hin.
 
Nase:
Der 2005er Amarone Riserva verströmt ein einnehmendes Aroma von süßen, schwarzen Kirschen, getrockneten Feigen und Datteln, Marzipan und Nougat. Begleitet wird das Ganze von einer eindringlichen Mineralität, duftigen floralen Noten, die an Veilchen und Rosen erinnern und Weihnachtsgewürzen, wie Zimt, Kardamom und Sternanis.
 
Gaumen:
Auch am Gaumen macht sich beim 2005er Amarone Riserva eine deutliche Mineralität bemerkbar und eine erfrischende Säure. Dadurch strahlt er bei aller Fülle und Opulenz etwas Kühles, fast Erfrischendes aus. Ein Wein, der nicht satt macht, sondern von dem man gerne auch ein zweites Glas genießt.
 
Empfehlung:
Im Weingut präsentierte sich uns ein Wein, der nicht nur den klassischen Amarone Trinker ansprechen wird sondern Genießer, die Fülle gepaart mit Finesse suchen. Diese Eigenschaft lässt ihn zu einem sehr guten Speisenbegleiter werden.


Speiseempfehlungen von Christina Hilker:


 
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