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Riesling Marienburg Artikelblatt drucken
Artikelnummer 9912014022
Trinkreife von 2013
Trinkreife bis 2022
Süße M
Trinktemperatur 12°
Alkoholgehalt 13,5%
Parker Punkte 91
Glas zum Wein Riesling GC./C...
Die Angaben zur Trinkreife sind Vorhersagen die auf Daten der Weingüter und unseren Verkostungen beruhen. Hierfür wird keine Garantie übernommen.
Der Index zur Trockenheit, bzw. zur Süße des Weines berücksichtigt die gesamte Struktur des Weines und kombiniert dabei Restzucker, Säuregehalt und Alkoholgehalt. Es geht hierbei nicht um Laboranalysen, sondern um das subjektive Empfinden von Süsse auf dem Gaumen. Die Daten stammen von den Weingütern selbst und werden bei unseren Verkostungen geprüft.
 
1Trocken
11Rein technisch gesehen nicht völlig trocken aber keine Süße auf dem Gaumen, eventuell etwas runderer Abgang
111Mittlere Süße, insbesondere bei jungen Weinen. Teilweise reduziert sich die Süße mit dem Reifeprozess
1111Süßlicher Wein
11111Hohe Süße wie bei einem Vendages Tardive, jedoch ohne die durch die Edelfäule* verursachte Reichhaltigkeit
VTDie Vendages Tradives (Elsässer Spätlese), unterliegen strenger staatlicher Kontrolle. Bei den überreif geernteten Trauben muss das alkoholische Potential mindestens 15,3% betragen (118 Oechsle). Ein Zuckerzusatz (Chaptalisation) ist nicht erlaubt.
Zum Charakter der Grand Cru Rebsorten kommt hier der Zuckergehalt und die Konzentration durch die Edelfäule.
SGNBei der Sélection de Grains Nobles (Elsässer Trockenbeerenauslese), werden ausschließlich von Edelfäule befallene Trauben verwendet.
Das alkoholischen Potential muss mindestens 18,20% (134,8 Oechsle) betragen. Im Vergleich zu den Vendages Tardives sind die Weine noch wuchtiger und konzentrierter. Diese Meisterwerke der Winzerkunst bieten ein lang anhaltendes Geschmackserlebniss.

 
* Edelfäule (Botrytris cinerea) auch als Grauschimmel oder Edelfäulpilz bezeichnet ist ein Pilz der reife Weintrauben bei feuchtem und gleichzeitig warmen Herbstwetter befallen kann. Der Schimmelpilz perforiert die Schalen der Trauben und fördert damit die Verdunstung was zu einer Konzentration der Aromen des Weines führt. Außerdem verbraucht er wesentlich mehr Säure als Zucker und fördert dadurch die Süße des Mostes (bis zu 45% Zuckergehalt).
Parker Punkte steht für die Kritikerbewertungen von Robert Pakers Wine Advokate und eRobertParker.com. Das Copyright verbeibt bei The WineAdvocate, Inc.
Winespectator steht für die Kritiker Bewertungen von Bruce Sandersons WineSpectator. Das Copright verbleibt bei WineSpectator Online.
Alle Preise sind rein Netto, ab Lager Berg/Starnberg zggl. Fracht, Verpackung und 19% Mwst.
Verkostungsnotiz von vom 17.10.2011, Copyright Christina Hilker und Vinaturel:
Farbe:
Mittleres; funkelndes Goldgelb.
 
Nase:
Der 2010er Riesling Marienburg „Rothenpfad“ Erste Lage wirkt aufgrund seiner Jugendlichkeit noch etwas abweisend. Offener präsentiert er sich nach einem Tag der Öffnung, dann strömen Einem Fruchtnoten von Apfel, Pfirsich, Honigmelone und Orange entgegen. Deutlich überlagert wird das Ganze von einer intensiven Mineralität, die die Komplexität und das Reifepotential des Weines unterstreicht.
 
Gaumen:
Kompakt und fordernd präsentiert sich der 2010er Riesling Marienburg „Rothenpfad“ Erste Lage auch am Gaumen. Ein Wein, der mit seiner Intensität, Säure und Mineralität fast „schmerzt“ im positiven Sinn, der den Gaumen fordert und der sich erst nach einigen Jahren der Reife öffnet.


Speiseempfehlungen von Christina Hilker:

  • Tartar vom Räucheraal auf Pumpernickelbrot
    (Fisch, Aal)
  • Fischeintopf mit Knoblauch mit getoastetem Weibrot
    (Fisch)
  • Geschnetzeltes vom Kalb mit cremiger Rieslingsoße

 
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