Terroir al Limit , Priorat

Arbossar

Carignan/Carinena, 2008, 750ml

€ 54,00
Preis/Liter: € 72,00 (inkl. 19 % MwSt)
 
Arbossar Artikelblatt drucken
Artikelnummer 9930001000
Trinkreife von 2011
Trinkreife bis 2020
Süße M
Trinktemperatur 17°
Alkoholgehalt 14,0%
Parker Punkte 92
Glas zum Wein Hermitage. Syr...
Die Angaben zur Trinkreife sind Vorhersagen die auf Daten der Weingüter und unseren Verkostungen beruhen. Hierfür wird keine Garantie übernommen.
Der Index zur Trockenheit, bzw. zur Süße des Weines berücksichtigt die gesamte Struktur des Weines und kombiniert dabei Restzucker, Säuregehalt und Alkoholgehalt. Es geht hierbei nicht um Laboranalysen, sondern um das subjektive Empfinden von Süsse auf dem Gaumen. Die Daten stammen von den Weingütern selbst und werden bei unseren Verkostungen geprüft.
 
1Trocken
11Rein technisch gesehen nicht völlig trocken aber keine Süße auf dem Gaumen, eventuell etwas runderer Abgang
111Mittlere Süße, insbesondere bei jungen Weinen. Teilweise reduziert sich die Süße mit dem Reifeprozess
1111Süßlicher Wein
11111Hohe Süße wie bei einem Vendages Tardive, jedoch ohne die durch die Edelfäule* verursachte Reichhaltigkeit
VTDie Vendages Tradives (Elsässer Spätlese), unterliegen strenger staatlicher Kontrolle. Bei den überreif geernteten Trauben muss das alkoholische Potential mindestens 15,3% betragen (118 Oechsle). Ein Zuckerzusatz (Chaptalisation) ist nicht erlaubt.
Zum Charakter der Grand Cru Rebsorten kommt hier der Zuckergehalt und die Konzentration durch die Edelfäule.
SGNBei der Sélection de Grains Nobles (Elsässer Trockenbeerenauslese), werden ausschließlich von Edelfäule befallene Trauben verwendet.
Das alkoholischen Potential muss mindestens 18,20% (134,8 Oechsle) betragen. Im Vergleich zu den Vendages Tardives sind die Weine noch wuchtiger und konzentrierter. Diese Meisterwerke der Winzerkunst bieten ein lang anhaltendes Geschmackserlebniss.

 
* Edelfäule (Botrytris cinerea) auch als Grauschimmel oder Edelfäulpilz bezeichnet ist ein Pilz der reife Weintrauben bei feuchtem und gleichzeitig warmen Herbstwetter befallen kann. Der Schimmelpilz perforiert die Schalen der Trauben und fördert damit die Verdunstung was zu einer Konzentration der Aromen des Weines führt. Außerdem verbraucht er wesentlich mehr Säure als Zucker und fördert dadurch die Süße des Mostes (bis zu 45% Zuckergehalt).
Parker Punkte steht für die Kritikerbewertungen von Robert Pakers Wine Advokate und eRobertParker.com. Das Copyright verbeibt bei The WineAdvocate, Inc.
Winespectator steht für die Kritiker Bewertungen von Bruce Sandersons WineSpectator. Das Copright verbleibt bei WineSpectator Online.
Alle Preise sind rein Netto, ab Lager Berg/Starnberg zggl. Fracht, Verpackung und 19% Mwst.
Verkostungsnotiz von vom 18.07.2011, Copyright Christina Hilker und Vinaturel:

Farbe:

Dunkles Kirschrot mit deutlichen violetten Reflexen.
 

Nase:

Der 2008er Arbossar zeigt in der Nase schon eine sehr schöne Entwicklung und präsentiert sich mit Aromen, die an Erde, Kakao, Leder und dunklen Tabak erinnern.
Die Fruchtnoten, die an Cassis, Brombeeren und schwarze süße Kirschen erinnern, vereinen sich wunderschön mit den erdigen und markanten Aromen.
Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, schwarze Oliven und Süßholznoten runden das tiefgründige Aroma ab.
 

Gaumen:

Die Fruchtaromen des 2008er Arbossar treten am Gaumen deutlicher hervor, als in der Nase, die erdigen Noten und schokoladigen Noten bleiben dadurch im Moment eher im Hintergrund. Eine feine Mineralität paart sich mit einer anregende Säure im Nachhall.
Ein Wein, der sich am Beginn seiner Trinkreife präsentiert und hochwertige und aromaintensive Küche auf den Plan ruft.
 
Empfehlung:
Wenn möglich dekantieren und in einem großen Glas servieren.


Speiseempfehlungen von Christina Hilker:


 
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