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Laderas de Montejurra - Emilio Valerio
Das Weingut
Mehr als 200 Jahre Erfahrung in der Arbeit mit Weinreben und Oliven, Boden und Vinifikation besitzt die Familie Valerio in Dicastillo. Wahrscheinlich aber reicht die Erfahrung noch viel länger zurück, da man weiß, dass die Familie schon seit dem 14. Jahrhundert in Navarra ansässig ist. Es ist Emilio, der vor zweieinhalb Jahrzehnten den Aufbruch gewagt hat, seine Weine selbst zu füllen und zu vermarkten. An seiner Seite befand sich lange Jahre der Weinmacher Olivier Rivière. Seit 2015 ist es Jean-François Herbrard, den man schon von der Quinta Quietud in Toro kennt. Es ist natürlich kein Zufall, dass beide Önologen Franzosen sind; denn der Weinbau in Navarra ist mit seinen Rebsorten historisch französisch geprägt. Bei Emilio kommen biodynamische und benediktinische Einflüsse hinzu, wie er selber sagt. Das Weingut umfasst heute 40 Hektar Weinberge, alle seit 2002 biologisch zertifiziert, die sich auf 70 unterschiedlichen Parzellen verteilen.
Auf einen Blick
- Familie Valerio seit dem 14. Jh. in Navarra
- Biologisch zertifiziert seit 2002
- Biodynamische und benediktinische Einflüsse
- Önologe Jean-François Herbrard seit 2015


VINATUREL
Mehr als 200 Jahre Erfahrung in der Arbeit mit Weinreben und Oliven, Boden und Vinifikation besitzt die Familie Valerio
Sortiment ·
Die Weine von Laderas de Montejurra - Emilio Valerio
Der Index zur Trockenheit, bzw. zur Süße des Weines berücksichtigt die gesamte Struktur des Weines und kombiniert dabei Restzucker, Säuregehalt und Alkoholgehalt. Es geht hierbei nicht um Laboranalysen, sondern um das subjektive Empfinden von Süße auf dem Gaumen. Die Daten stammen von den Weingütern selbst und werden bei unseren Verkostungen geprüft.
Trocken
Rein technisch gesehen nicht völlig trocken aber keine Süße auf dem Gaumen, eventuell etwas runderer Abgang
Mittlere Süße, insbesondere bei jungen Weinen. Teilweise reduziert sich die Süße mit dem Reifeprozess
Süßlicher Wein
Hohe Süße wie bei einem Vendages Tardive, jedoch ohne die durch die Edelfäule* verursachte Reichhaltigkeit
Die Vendages Tradives (Elsässer Spätlese), unterliegen strenger staatlicher Kontrolle. Bei den überreif geernteten Trauben muss das alkoholische Potential mindestens 15,3% betragen (118 Oechsle). Ein Zuckerzusatz (Chaptalisation) ist nicht erlaubt.
Zum Charakter der Grand Cru Rebsorten kommt hier der Zuckergehalt und die Konzentration durch die Edelfäule.
Bei der Sülection de Grains Nobles (Elsässer Trockenbeerenauslese), werden ausschließlich von Edelfäule befallene Trauben verwendet.
Das alkoholischen Potential muss mindestens 18,20% (134,8 Oechsle) betragen. Im Vergleich zu den Vendages Tardives sind die Weine noch wuchtiger und konzentrierter. Diese Meisterwerke der Winzerkunst bieten ein lang anhaltendes Geschmackserlebniss.
* Edelfäule (Botrytris cinerea) auch als Grauschimmel oder Edelfäulpilz bezeichnet ist ein Pilz der reife Weintrauben bei feuchtem und gleichzeitig warmen Herbstwetter befallen kann. Der Schimmelpilz perforiert die Schalen der Trauben und fördert damit die Verdunstung was zu einer Konzentration der Aromen des Weines führt. Außerdem verbraucht er wesentlich mehr Säure als Zucker und fördert dadurch die Süße des Mostes (bis zu 45% Zuckergehalt).
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