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Bernhard Huber
Das Weingut
Das Weingut Bernhard Huber in Malterdingen zählt zu den prägenden Adressen für Spätburgunder in Deutschland. Die Weinbautradition der Familie reicht weit zurück, doch vor allem Bernhard Huber machte das Weingut mit seinem kompromisslosen Qualitätsanspruch weit über Baden hinaus bekannt. Heute führt sein Sohn Julian Huber diesen Weg mit großer Präzision und einer klaren eigenen Handschrift fort. Im Mittelpunkt stehen die kalkreichen Böden rund um Malterdingen, auf denen insbesondere Spätburgunder und Chardonnay außergewöhnliche Bedingungen finden. Die steilen, teils kargen Weinberge werden mit viel Handarbeit bewirtschaftet, die Erträge bewusst niedrig gehalten und die Trauben sorgfältig selektiert. Im Keller geht es weniger darum, den Weinen eine Handschrift aufzudrücken, als ihre Herkunft möglichst unverstellt herauszuarbeiten: mit spontaner Vergärung, behutsamem Holzeinsatz und viel Zeit für die Entwicklung. So entstehen feingliedrige, spannungsreiche Weine mit bemerkenswerter Tiefe, mineralischer Struktur und einer Eleganz, die nicht aus Opulenz, sondern aus Präzision lebt. Besonders die großen Spätburgunder zeigen eindrucksvoll, welches Potenzial in den kalkgeprägten Lagen des Breisgaus steckt und warum Malterdingen heute zu den wichtigen Herkunftsorten für deutschen Pinot Noir zählt.
Auf einen Blick
- Spätburgunder-Referenz aus Malterdingen
- Heute in den Händen von Julian Huber
- Kalkböden, Handarbeit, niedrige Erträge
- Stil: feingliedrig, präzise, mineralisch
Sortiment ·
Die Weine von Bernhard Huber
Der Index zur Trockenheit, bzw. zur Süße des Weines berücksichtigt die gesamte Struktur des Weines und kombiniert dabei Restzucker, Säuregehalt und Alkoholgehalt. Es geht hierbei nicht um Laboranalysen, sondern um das subjektive Empfinden von Süße auf dem Gaumen. Die Daten stammen von den Weingütern selbst und werden bei unseren Verkostungen geprüft.
Trocken
Rein technisch gesehen nicht völlig trocken aber keine Süße auf dem Gaumen, eventuell etwas runderer Abgang
Mittlere Süße, insbesondere bei jungen Weinen. Teilweise reduziert sich die Süße mit dem Reifeprozess
Süßlicher Wein
Hohe Süße wie bei einem Vendages Tardive, jedoch ohne die durch die Edelfäule* verursachte Reichhaltigkeit
Die Vendages Tradives (Elsässer Spätlese), unterliegen strenger staatlicher Kontrolle. Bei den überreif geernteten Trauben muss das alkoholische Potential mindestens 15,3% betragen (118 Oechsle). Ein Zuckerzusatz (Chaptalisation) ist nicht erlaubt.
Zum Charakter der Grand Cru Rebsorten kommt hier der Zuckergehalt und die Konzentration durch die Edelfäule.
Bei der Sülection de Grains Nobles (Elsässer Trockenbeerenauslese), werden ausschließlich von Edelfäule befallene Trauben verwendet.
Das alkoholischen Potential muss mindestens 18,20% (134,8 Oechsle) betragen. Im Vergleich zu den Vendages Tardives sind die Weine noch wuchtiger und konzentrierter. Diese Meisterwerke der Winzerkunst bieten ein lang anhaltendes Geschmackserlebniss.
* Edelfäule (Botrytris cinerea) auch als Grauschimmel oder Edelfäulpilz bezeichnet ist ein Pilz der reife Weintrauben bei feuchtem und gleichzeitig warmen Herbstwetter befallen kann. Der Schimmelpilz perforiert die Schalen der Trauben und fördert damit die Verdunstung was zu einer Konzentration der Aromen des Weines führt. Außerdem verbraucht er wesentlich mehr Säure als Zucker und fördert dadurch die Süße des Mostes (bis zu 45% Zuckergehalt).
Beratung & Bestellung
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