Information zum Wein
Dieser Champagner stammt aus Weinbergen an der Schwelle vom Marne-Tal zur Montagne de Reims. Die Lagen in Cuchery, Baslieux-lès-Fismes, Leuvrigny, Troissy und Mareuil-le-Port sind geprägt von kalkhaltigen Lehm- und Schwemmlandböden. Die Cuvée besteht zu 100 % aus Chardonnay des Jahrgangs 2017. Der Wein wurde zu 100 % in Eiche ausgebaut. Die insgesamt 1212 Flaschen wurden von Hand gerüttelt und mit einer Dosage von 2,3 Gramm als Extra Brut am 5. Juli 2022 degorgiert.
Farbe
Zitronengelb, feines Mousseux
Nase
Im Duft verbindet die Cuvée Irizée auf eine beeindruckend gelungene und feine Art und Weise sehr frische Noten mit feinster Gesteinswürze sowie einem Hauch Nougat, ferner findet sich Blätterteig mit Zesten von Kumquats und Grapefruits. Hinzu kommen ein Klecks Lemoncurd, etwas kandierter Ingwer und sogar ein Scheibchen Birne und Quitte, das ganz kurz in brauner Butter geschwenkt wurde.
Gaumen
Am Gaumen wirkt die 2017er Cuvée charmanter als ihr Vorgängerjahrgang, der mit unendlichem Druck und elektrisierender Mineralität ausgestattet war. Druck und Mineralität sind hier gleichfalls in vorzüglicher Weise herausgearbeitet. Doch man findet hier neben all den frischen und irisierenden Momenten eine Spur mehr Holz, mehr Nougat und mehr Süße, auch wenn der Champagner mit 2,3 Gramm ja sehr maßvoll dosiert ist. Hier hat jetzt schon jede Komponente ihren Platz zu einem schlichtweg hervorragenden Blanc de Blancs gefunden!
Tasted in June 2023
- Meeresfrüchte Étagère(Meeresfrüchte)
- Gebratene Jakobsmuscheln und Schweinebauch mit Kumquat-Chutney(Fleisch, Meeresfrüchte)
- Gratinierter Ziegenkäse auf Radieschen-Carpaccio, Rucola und Orangensenf(Gemüse & Vegetarisch)
Régis Poissinet
Régis Poissinet gehört zu jenen Winzern, die aus einer Champagne-Winzerfamilie stammen, die in ihrer Geschichte nie für Aufmerksamkeit gesorgt hat. Mit den ersten Champagnern von Régis und seinem Schwiegersohn David dürfte sich das schlagartig ändern. Ihre Champagner, die an der Grenze vom Vallée de la Marne zur Montagne de Reims entstehen, begeistern mit einer beeindruckenden Präzision und Finesse. Grundlage dafür dürfte nicht nur die aufwendige biodynamische Weinbergsarbeit sein, sondern auch die Zeit, die die beiden den Weinen geben. Bei der Cuvée Irizée Meunier sind es acht, bei der Cuvée Irizée Chardonnay sechs und bei der Cuvée beider Sorten, dem Non-Vintage Terre d’Irizée, ebenfalls sechs Jahre. Die Grundweine werden im Wesentlichem im Holz ausgebaut und erfahren eine malolaktische Gärung. Der Holzeinfluss ist ganz dezent spürbar und bringt zusätzliche Eleganz in diese großartigen Champagner.










