Farbe:
Getrübtes Granatrot, mit violetten Reflexen.
Nase:
Im Duft wirkt er äußerst verführerisch, frisch, zerstoßene Himbeeren auf Eis, Sauerkirschen, Blaubeergelee und Holunder, vereinen sich mit unzähligen frischen Kräutern, wie wilde Minze, Salbei und Rosmarin. Hefige Noten sind all gegenwärtig und der herb-süße Eindruck der Nase lässt ihn unglaublich animierend wirken, ein Hauch von Weihrauch, Hagebuttentee und Lakritz komplettiert sein inspirierendes Aromen Spiel.
Gaumen:
Am besten trinkt man den 2024er Tattouine Rouge von Paul Lubbe leicht gekühlt, das unterstreicht seinen überaus erfrischenden Charakter und seine belebende Säure. Seine geschliffene, reife Tannin Struktur, setzt zarte würzige Akzente, seine betonte Mineralität legt sich mit viel Salzigkeit auf die Zunge. Es gibt bei diesem Wein nur eine Gefahr, dass eine Flasche nicht ausreicht, also ausreichend Menge einplanen von diesem trinkanimierenden Lecker Schmecker mit nur 10Vol%.
Tasted in December 2025
Kartoffelkuchen mit Radicchio, Knoblauch, schwarzen Oliven und Rosmarin (vegetarisch)
Tomaten Gnocchi mit Ricotta, Salbei Blättern und Chorizo Schaum
Gebratene Makrele mit Tomaten-Pfirsich Gazpacho
Matassa
Obwohl die Domaine Matassa erst kurz nach der Jahrtausendwende gegründet wurde, hat sie unter Kennern jetzt schon Kultstatus. Der aus Südafrika stammende Tom Lubbe war vorher Kellermeister beim Renommierbetrieb Gauby in dem kleinen Ort Calce. Er sah das Potenzial der Gegend und kaufte sich einige spektakuläre Parzellen. Allerdings ist seine jetzige Arbeitsweise moderner, ja fast schon avantgardistisch. Mittlerweile ist er zum Vorbild vieler junger Winzer geworden, die, wie er, Weine einer kühleren Stilistik, gepaart mit einer hohen Spannung am Gaumen suchen. Das Ergebnis gibt ihm recht. Die Weine haben ein enormes Lagerpotenzial.



















